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Seite 16 - Dezember 2010

Ausgabe Nr. 04/2010 Web-Zeitung für Freunde des Mittelalters Sonntag, 26. Dezember 2010


Buchrezension  

Die Medica von Bologna
Roman

Bologna 1552. Mit einem entstellenden Feuermal - für die Inquisition ein Schandmal der Sünde - kommt Carla zur Welt. Um sich von diesem Makel zu befreien, träumt sie davon, eine Medica zu werden. Doch ein Medizinstudium ist ihr als Frau verwehrt. Sie gibt nicht auf. Heimlich besucht sie Vorlesungen an der Universität, wo der charismatische Chirurg Gaspare Tagliacozzi die Kunst der Gesichtsoperationen lehrt. Sie hofft auf seine begnadeten Hände und verliebt sich dabei rettungslos in ihn. Doch Gaspare, der ihre Liebe nur zum Schein erwidert, nutzt ihre Gefühle aus und schickt sie auf eine tödliche Mission ...

Über den Autor
Wolf Serno arbeitete 30 Jahre als Texter und Creative Director in der Werbung. Mit seinem Debüt-Roman "Der Wanderchirurg" - dem ersten der fesselnden Saga um Vitus von Campodios - gelang ihm auf Anhieb ein Bestseller, dem viele weitere folgten, unter anderem: "Der Balsamträger", "Hexenkammer", "Der Puppenkönig" sowie "Das Spiel des Puppenkönigs". Wolf Serno, der zu seinen Hobbys "viel lesen, weit reisen, gut essen" zählt, lebt mit seiner Frau und seinen Hunden in Hamburg und in Nordjütland/Dänemark.

Die Medica von Bologna:
Roman
Von Wolf Serno
Preis: EUR 19,99 - Bestell Link

Rezension
Torsten Niehus

Man könnte meinen, dass eine Welle der Emanzipation durch die historische Romanwelt läuft. Die Medica von Bologna ist, in einer ganzen Reihe von historischen Romanen ein weiterer Roman, welcher eine Frau auf ihrem Weg zu Anerkennung und Emanzipation zeigt, die sie aber nicht erhalten wird. Interessanterweise aus der Ich Perspektive erzählt, von einem männlichen Autor.

640 Seiten bester Lesestoff breiten sich in diesem Roman vor einem aus. Auch die anfängliche Skepsis, ein Autor könne nicht aus der Sicht einer Frau schreiben löst sich zumindest Streckenweise auf. Gründlich recherchiert und fundiert fließt der Text dahin, auch wenn man manchmal das Gefühle hat, dass der Autor sich ein wenig verrennt; in dem ein oder anderen Textteil geschieht das Ein oder andere aus heiterem Himmel. Bei 640 Seiten vergisst man das aber dann auch wieder. Beim lesen schwankt man zwischen Sympathie und Antipathie bei den Hauptakteuren ...

Die Frage, welche sich mir als nächstes stellt ist, warum hat die Frau auf dem Cover kein Feuermal?

Lesbar und empfehlenswert; für lange, gemütliche Abende am Kamin oder unter einer warmen Decke, sollten sich Mann und Frau diesen Roman sicher nicht entgehen lassen.




Erscheinungsweise: Zweimonatlich Vervielfältigung nur mit Genehmigung Impressum

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