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Mittelalter Topliste
Mittelaltermagazin Topliste
Seite 9 - Dezember 2010
Praecos Kinderseite
Ausgabe Nr. 04/2010 Webmagazin / Webzeitung für Freunde des Mittelalters Sonntag, 26. Dezember 2010


Weihnachten im Mittelalter

Weihnachten, viele Familien auf der Welt feiern es, von Land zu Land unterschiedlich, aber immer mit demselben Ursprung. Wie Weihnachten entstand und ob es im Mittelalter schon genauso gefeiert wurde wie heutzutage, darum geht es diesmal auf unseren Kinderseiten.

Das Weihnachten, wie es die meisten wohl kennen, ist eigentlich die Geburtstagsfeier für Jesus Christus. Dieser soll als Gottes Sohn von der Jungfrau Maria vor etwa 2010 Jahren geboren worden sein. Die Adventszeit ist die Zeit der Ankunft Jesus´ auf der Erde, das Warten auf seine Geburt. Das Wort Advent kommt vom lateinischen advenire und bedeutet ankommen. Dann kommt der "Heilige Abend", an welchem Jesus geboren worden sein soll. An diesem Abend machen viele Familien in Deutschland die "Bescherung", dass heißt, man beschenkt sich gegenseitig. An diesem Tag gehen auch viele Leute in die Kirche und singen und beten gemeinsam, selbst wenn sie sonst nie in die Kirche gehen. Es folgen der 1. und der 2. Weihnachtsfeiertag, welche sogar gesetzliche Feiertage sind. Die meisten Leute haben frei und können Zeit mit ihrer Familie und ihren Freunden verbringen. In den meisten Wohnungen sieht man Adventskränze und bunt geschmückte Tannenbäume, man hört Weihnachtsmusik und es gibt besonders leckeres Essen.

Doch woher stammen der Weihnachtsbaum, das gegenseitigen Beschenken und andere Weihnachtsbräuche?

Die biblische Weihnachtsgeschichte

Der Sage nach soll vor 2010 Jahren in Bethlehem die Jungfrau Maria den Sohn Gottes geboren haben. Da sie und ihr Mann Josef auf Wanderschaft zu einer Volkszählung waren und keinen Platz mehr in einer Herberge fanden, wurde Jesus in eine Krippe gelegt. Ein heller Stern über der Krippe soll 3 weisen Sterndeutern und einer Gruppe Hirten den Weg zu seiner Geburtsstätte gewiesen haben.
 

Jesus´ Geburtstag markiert auch den Beginn unserer Jahreszahlen-Zeitrechnung. Mit seiner Geburt begannen die Menschen mit dem Jahr 1 nach Christi Geburt (abgekürzt n.Chr.) zu rechnen. Alle Jahre vor seiner Geburt werden auch so bezeichnet und mit v.Chr. abgekürzt. Eine andere Abkürzung heißt A.D., steht für Anno Domini und bedeutet "Im Jahre des Herren."

 

Wieso feiern die Menschen zu dieser Zeit?

Seit tausenden von Jahren schon feiern die Menschen zur Zeit der Wintersonnenwende. Die Wintersonnenwende findet am kürzesten Tag und der somit zugleich längsten Nacht jeden Jahres statt. Danach werden endlich die Nächte und die Dunkelheit wieder kürzer und die Tageslänge und Lichtdauer nehmen wieder zu. Besonders auf der nördlichen Halbkugel der Erde feierten die Menschen zu dieser Zeit die "Wiedergeburt", das Wiederkommen der Sonne. Die christliche Kirche übernahm das Datum und einige Bräuche für die Geburt ihres "Lichtbringers", so sehen sie Jesus Christus.

 

Woher kommt der Weihnachtsbaum?

Zu dieser "Mittwinterzeit" schmückten viele ihre Häuser mit immergrünen Zweigen, also mit Zweigen von Bäumen, die auch im Winter nicht kahl werde. Damit drücken sie ihre Hoffnung auf ein baldiges Ende der kalten Jahreszeit und den Beginn des nächsten Frühlings aus. Der Weihnachtsbaum, wie wir ihn heute kennen, wurde früher nur auf öffentlichen Plätzen aufgestellt, erst als dies im späten Mittelalter verboten wurde, fand der Tannenbaum seinen Weg in die Wohnstuben der Leute. Geschmückt wurde der Baum mit bunten Bändern, mit Nüssen, Lebkuchen und Äpfeln; häufig durften diese Gaben dann am 6. Januar von den Armen geplündert werden. Kerzen benutzte man nicht, diese waren für die meisten Leute viel zu teuer. Als Licht- und Sonnensymbol wurden Feuer entzündet, mancherorts sogar symbolisch der Baum verbrannt. Die Christbaumkugeln von heute erinnern in ihrer Form und oft auch in der Farbe an die früher verwendeten Äpfel. Der oft als Baumspitze zu sehende Stern soll an den Stern von Bethlehem erinnern, der die drei Weisen aus dem Morgenland und die Hirten zur Krippe führte.


 

 

Warum beschenken wir uns zu Weihnachten?

Der Austausch von Geschenken entstand aus dem Brauch, den armen Leuten in der Winterszeit von dem, was man besaß, etwas abzugeben. Dies taten die Menschen früher vor allem am Nikolaustag, in Gedenken an den heiligen Nikolaus von Myra, der zum Ende des 3. Jahrhunderts n.Chr. in der heutigen Türkei lebte. Dieser St. Nikolaus ist heute vor allem deshalb bekannt, weil er all sein Hab und Gut an arme Leute verschenkt haben soll. Seit 1535 drängte jedoch der Kirchenmann Martin Luther die Gläubigen, die "Bescherung" auf Weihnachten zu verschieben, weil der Heilige Nikolaus ja "nur" ein Mensch gewesen sei und Jesus immerhin Gottes Sohn. So brachte seither bei vielen das Christkind die Geschenke. Ganz verdrängt werden konnte der Nikolaus aber nicht, noch immer bringt er kleine Geschenke am 6. Dezember und auch der heutige Weihnachtsmann ist nach seinem Vorbild entstanden.

 

 

 

Warum singen wir Weihnachtslieder?

Das Singen von Weihnachtsliedern fand damals vor allem in den Kirchen statt. Oft sang ein Geistlicher im Wechsel mit der Gemeinde oder dem Chor. Dies waren ernste Gesänge, die sich demütig und verehrend an einen mächtigen Gott richteten. Später kamen sogenannte "Wiegenlieder" hinzu, die sich um ein liebliches Jesuskind drehten. Aus diesem "Kindleinwiegen" entstanden die die Krippenspiele und auch die Umzüge der Sternsänger. Das erste Krippenspiel, von dem berichtet wird, wurde 1223 von der Kirche des Heiligen Franz von Assisi aufgeführt. Er ließ sogar einen echten Ochsen und einen Esel an dem Krippenspiel teilnehmen.

 

 

 

 

Warum gibt es so besonders gutes Essen zu den Feiertagen?

Im Mittelalter wurde in der Zeit vor Weihnachten einen Monat lang gefastet, dass heißt nur wenig einfache Speisen wie Brot gegessen. Dies taten die Menschen damals häufig. Das besonders gute und üppige Essen an den Weihnachtsfeiertagen beendete das Fasten.

 

Das Wort Weihnachten stammt wohl aus dem Germanischen und wird zum ersten Mal schriftlich im Jahre 1170 erwähnt.

Einen Adventskranz kannte man im Mittelalter noch gar nicht, dieser entstand erst nach dem 1. Weltkrieg.

Und den Adventskalender hat eine Pfarrersfrau im 19. Jahrhundert für ihren Sohn erfunden, um ihm die Zeit bis zum heiligen Abend zu verkürzen. Allerdings waren darin noch keine Schokoladenstückchen oder kleinen Geschenke versteckt, sondern biblische Bildchen.

 

Unsere Frage lautet diesmal: Was war euer schönstes Weihnachten und warum?

Unser Basteltipp: Nehmt euch einen kleinen Teller und drückt einen Klumpen Ton darauf fest. Jetzt könnt ihr nach Belieben Tannenzweige, Kiefernzapfen und andere schöne Dinge dort hinein drücken. Wenn ihr noch eine Kerze dazu steckt und vielleicht eine Christbaumkugel, habt ihr ein schönes Weihnachtsgesteck.

Quellen:

http://www.historymedren.about.com
http://www.eggevolk.de
http://www.religioeses-brauchtum.de
http://www.kindernetz.de
http://www.historylearningsite.co.uk
http://www.newadvent.org
http://www.godecookery.de
http://www.wikipedia.de




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