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Ausgabe 3 - Die Schriebwerkstatt

Ausgabe Nr. 03/2010 Webmagazin / Webzeitung für Freunde des Mittelalters Sonntag, 17. Oktober 2010


Buchrezension - Die Schreibwerkstatt 25 Jahre G&S Verlag  JUBILÄUMSJAHR 1985 - 2010
Rezension: Torsten Niehus

Weblink: http://www.gus-verlag.de/

Von der Unziale zur Minuskel
Schreiben ist gar nicht so schwer ...

Wer sich jemals, so wie ich in meiner Jugend mit dem kalligrafischen Schreiben auseinander gesetzt hat, wusste sicher noch nichts von den Hintergründen und der Entstehung der heutigen Schreibschrift oder hatte, geschweige denn, auch nur eine Ahnung davon, wie Papier, Farbe oder gebundene Bücher hergestellt oder angefertigt werden.

Eines der besten Hilfsmittel für den Anfänger und Geübten ist meiner Meinung nach das Buch die Schreibwerkstatt von Katja Rother und Jan H. Sachers aus dem G&S Verlag. "Hätte ich das früher gehabt, wäre meine Schrift gar meisterlich" denke ich mir gerade. Und ganz ehrlich gesagt bin ich fasziniert über die Fülle an gut recherchierten Informationen in diesem Buch.

Die Durchführbarkeit im praktischen Teil und die Tipps geben dem Leser vielfältiges an die Hand, welches praktikabel und sinnvoll ist.

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich, wie ich, nicht nur über die Entstehung der Schrift informieren will; sonder auch praktische Arbeiten aus dem Thema durchführen möchte. Selbst die Authentizität im Bezug auf das Mittelalter  ist in allen Bereichen des Buches gegeben.

Karolingische Minuskel

Mit Unterstützung der Karolinger, die seit Ende des 8. Jahrhunderts weite Teile Mitteleuropas beherrschten, verbreitete sich die Karolingische Minuskel über ganz Europa. Auslöser für ihre flächendeckende Etablierung waren insbesondere die Bildungsreformen Karls des Großen (die so genannte Karolingische Reform). Am spätesten drang die Schrift in Spanien (Westgotische Minuskel), Großbritannien (Insulare Schriften) und Süditalien (Beneventana, Curialisca) ein.

Die Karolingische Minuskel ist das Vorbild für das Kleinbuchstaben-Alphabet in seiner heute noch gebräuchlichen Form. Die Abschriften antiker Autoren (z. B. Horaz, Vergil, Homer) in klösterlichen Scriptorien führte bei den Gelehrten der Renaissance zu der Annahme, es handle sich bei der Karolingischen Minuskel um die originale Schrift der Antike. Ab dem 14. Jahrhundert entstand so auf Basis der Karolingischen Schriften in Italien die sogenannte Humanistische Minuskel, die zur Vorlage der ersten Renaissance-Druckschriften (Venezianische Renaissance-Antiqua, ab ca. 1470) wurde. In Abgrenzung zu den zeitgenössischen hochmittelalterlichen Schriften (der Textura und der Rotunda) wurde diese Schriftneuschöpfung als „antik“ (lat. antiquus) bezeichnet, um sie so gegenüber den später entstandenen Schriften abzugrenzen. Hiervon leitet sich der Begriff „Antiqua“ ab. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Schriftarten

Die Schreibwerkstatt

DragonSys™ - Lebendiges Mittelalter Band VIII

Rother, Katja; Sachers, Jan H.
DIE SCHREIBWERKSTATT
Schrift und Schreiben im Mittelalter

19x26,7cm Paperback Großformat 170 Seiten mit Illustrationen von Gottlieb Grinda
Ausführlicher Praxisteil, fundierter geschichtlicher Überblick
ISBN 978-3-925698-85-9 / VK (D) 25,- € - Bestell Link

Geschichte erfahren
DragonSys™ - Lebendiges Mittelalter Band VIII

Die Schreibwerkstatt
Schrift und Schreiben im Mittelalter mit vielen Tipps zum Selbermachen

Katja Rother [Autorin von "Fantastische Gewandung schneidern" und Jan H. Sachers [vielfache Autoren und Übersetzungstätigkeit im Mittelalterbereich, z.B. "Modernes Training mit dem langen Schwert"] präsentieren mit der "Schreibwerkstatt" einen hervorragenden Einblick in die Geschichte von Schrift und Schreiben im Mittelalter.

Die Themen spannen sich von der Entwicklung der Schrift bis zum Aufbau einer Urkunde. Im praktischen Teil wird erläutert, wie man selber Papier und Tinte herstellt; ein Buch "historisch" bindet und vieles mehr.

Praxisnähe und tatsächliche Durchführbarkeit stehen dabei im Vordergrund. Der historische Teil wurde sorgsam recherchiert und besticht durch einen verständlichen Stil, ohne jemals oberflächlich zu sein.




Erscheinungsweise: Zweimonatlich Verfielfältigung nur mit Genehmigung Impressum

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